Couragierter Auftritt in Basdahl

Am letzten Samstag musste das Bezirksklasseteam der Wiedauer die weite Fahrt zum Tabellenzweiten aus Basdahl ersatzgeschwächt, durch den Ausfall der Wiedauer Stammkraft Marco Jahn, dem eine OP nach seinem Leistenbruch bevorsteht, antreten. Dadurch rückte Johann Enns aus der 1. Mannschaft der Freizeitliga neu ins Team, der sich kurzfristig bereit erklärte, mitzufahren.

Basdahl spielte mit Topbesetzung, um sicher zu gehen, dass gegen die Wiedauer nichts anbrennen würde. Zumal Basdahl als Zweiter hinter den noch ungeschlagenen Fredenbeckern über die Relegation unbedingt in die Bezirksliga aufsteigen möchte.

Quelle: Rotenburger Kreiszeitung vom 26.02.13

Aus den Doppeln ging Wiedau dann mit einem 1:2-Rückstand, wobei Wiedau durch den Ausfall von Marco Jahn gleich zwei Doppel umstellte. So verlor die Paarung Nieger/Enns klar in drei Sätzen gegen das Einser-Doppel der Gastgeber Steinberg/Gerdes. Das Erfolgsdoppel der Wiedauer Nieger/Backhaus baute seine Siegesserie weiter aus und bezwang Hilken/Bartenhagen mit 3:1. Etwas bitter war die Niederlage des Dreier-Doppels der Wiedauer, welches zum ersten Mal in dieser Saison hieß: Backhaus/Tettmann. Sie verloren etwas unglücklich im 5. Satz nach einer 9:5-Führung.

In den Einzelpartien zeigte besonders Basdahls Lokalmatador Markus Hilken, wie stark er ist. Obwohl dieser gegen das obere Paarkreuz der Wiedauer jeweils „nur“ in fünf Sätzen gewann, so war doch beeindruckend, wie Hilken im Entscheidungssatz jeweils noch eine Schippe drauflegen konnte. Nicht umsonst hat die unumstrittene Nummer Eins der Basdahler eine Einzelbilanz von 24:0!

Klare Siege für die Wiedauer gingen allerdings aus den Partien Seeba/Backhaus sowie Steinberg/Nieger hervor. Beider Wiedauer schlugen ihre Kontrahenten aus Basdahl jeweils sehr überzeugend in klaren Dreisatzspielen. Besonders Julian Backhaus, der für diese Begegnung ins mittlere Paarkreuz aufrückte, brillierte gegen Stefan Seeba, der in der Hinrunde noch im oberen Paarkreuz spielte.

Dass Julian Backhaus in guter Form war, zeigte er auch gegen Andre Gerdes, gegen den er zwar in vier Sätzen verlor, aber eine super Leistung zeigte:

Letztendlich gewann Basdahl verdient mit 9:4, auch aufgrund ihrer individuellen Klasse. Wiedau hätte aber mit voller Truppe wohl an einem Punkt kratzen können. So jedoch ruhen die Hoffnungen der Wiedauer auf den kommenden Partien gegen Drochtersen und Rotenburg. Da müssen dann unbedingt Punkte her, wenn man noch von einem Relegationsplatz oder einem direkten Abstiegsplatz weg will.

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