Tolle Aufholjagd von Wiedaus Jungen gegen Fredenbeck zum verdienten 7:7 Remis
Am vergangenen Samstag, dem 10. November, erkämpfte sich der Nachwuchs der Wiedauer in der Bezirksklasse Jungen West gegen den Tabellensiebten aus Fredenbeck in einem knapp zweistündigen Kampf ein völlig verdientes 7:7 Unentschieden.
Der Plan der Jungs von der Wiedau wurde im Vorfeld eindeutig formuliert: „Gegen Fredenbeck müssen Punkte her, wenn wir nicht in Richtung Abstiegsplätze abdriften wollen“, so Wiedaus Trainer Wolfgang Kipke.
Gesagt getan. Mit den Doppeln ging es allerding eher schleppend für die Wiedauer los. 1:1 nach Punkten hieß es nach den beiden Eingangsdoppeln, wobei der Punkt für Wiedau denkbar eng in einem spannenden Fünfsatzspiel entschieden wurde.
Nach dem 1. Einzeldurchgang deutete sich allerdings schon an, dass diese Partie für beide Vereine zu einem Geduldsspiel werden würde. Zu diesem Zeitpunkt stand es nämlich 3:3 und keine Seite konnte sich bis dahin entscheidend vom jeweiligen Gegner absetzen.
Der 2. Durchgang ging aus Sicht der SG Wiedau ziemlich in die Hose, da die Wiedauer Sascha Denell, Jan-Paul Roy sowie Moritz Menker gegen ihre Fredenbecker Gegner jeweils den Kürzeren zogen. Denell und Roy verloren allerdings beide auch ziemlich knapp im Entscheidungssatz, Roy sogar unglücklich mit 11:13 im letzten Satz. Lediglich Kevin Lerch konnte sich hier gegen den Fredenbecker Niklas Quast souverän in 3 Sätzen durchsetzen. Die Wiedauer lagen also nach dem 2. Durchgang schon gefährlich mit 4:6 hinten und standen somit unter Zugzwang.

Ein klarer 3:0-Sieg von Sascha Denell gegen Jendrik Heins
Im finalen 3. Durchgang allerdings zeigten sich die Wiedauer Menker, Denell und Roy von ihrer besten Seite und rangen ihre Fredenbecker Kontrahenten eindrucksvoll nieder. Lediglich Moritz Menker musste einen Satz abgeben. 7:6 hieß nun die knappe aber verdiente Führung für die SG Wiedau.

Jan-Paul Roy besiegt den Fredenbecker Niklas Quast klar in 3 Sätzen und erspielt seiner Mannschaft so die wichtige 7:6- Führung.
Schließlich war in der letzten und entscheidenden Partie des Tages sogar noch ein Gesamtsieg für die Wiedauer möglich, nämlich in der Begegnung Kevin Lerch gegen Christoph Löh. Nun zeigte der Fredenbecker Löh allerdings, dass er auch Tischtennis spielen konnte, bezwang Lerch deutlich mit 3:0 Sätzen und machte so seine ebenso deutliche Niederlage im ersten Einzel gegen Sascha Denell wieder gut.
Am Ende hieß es 7:7 unentschieden zwischen den Bezirksklasse-Teams. Für beide Mannschaften kommt diese Punkteteilung eher ungelegen. Das Unentschieden ging jedoch völlig in Ordnung und spiegelte die sportlichen Leistungen auf beiden Seiten auf gerechte Art und Weise wider, in einem Spiel, in dem beide Teams enormen Einsatz zeigten. Einschließlich des Gästetrainers Volker Lindemeyer, der sich nicht nur zum Zählen der Spiele nicht zu schade war, sondern auch nahezu jeden Ball seiner Schützlinge erlief, der über die Banden fiel. Respekt vor so viel Einsatz!
Nun geht es für die Wiedauer am 17.11. an einem Blockspieltag noch auswärts gegen Ritterhude I und II. Voraussichtlich werden beide Partien unverhältnismäßig schwieriger als gegen Fredenbeck. Dennoch könnte der eine oder andere Punkt am Ende für Wiedaus Jugend dabei herausspringen. Lassen wir uns überraschen!
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