Petrus forderte mutige Radler

Unsere gestrige Radtour könnte man wohl auch unter der Überschrift „Ins Wasser gefallen“ betiteln, wenn es sich nicht trotz der teilweise heftigen Regenfälle um eine äußert gesellige und spaße Veranstaltung gehandelt hätte. Als man sich um 15 Uhr gemeinsam bei Philipp traf, sah es noch alles andere als gut am Himmel aus und es schien nicht aufhören wollen zu regnen. So wartete man noch einige Zeit unter aufgespanntem Sonnenschirm (Es ist ja schließlich Sommer!) und stärkte sich mit gekühltem Gerstensaft und Bärenfang für die anstehende Fahrt bei norddeutschem Schmuddelwetter. Als dann aber der letzte Teilnehmer eintraf, hatte Petrus wohl ein Nachsehen mit uns. Denn es schien tatsächlich am Himmel aufzuklaren, sodass man sich entschied, das Momentum zu nutzen und sich in die Sättel  zu schwingen.

Eine erste gemeinsame Rast auf der zu diesem Zeitpunkt noch sehr nassen Radtour

Glücklicherweise schien der anfängliche Regen keinem der Beteiligten schlechte Laune zu bereiten und so wurde es bei entspannter Fahrt und einigen „Stärkungspausen“ eine wirklich tolle Rundfahrt. Im Endeffekt war man immerhin knapp 2,5h auf dem Rad unterwegs und wurde auf dem Rückweg zu Philipp sogar mit Sonnenschein und blauen Himmel belohnt. Sogleich entledigten sich die meisten ihrer Regenjacken und es schien endlich das Wetter zu werden, was man bei einer Radtour Mitte August erwarten durfte.

Auf dem Rückweg freuten wir uns dann doch noch über Sonnenschein!

Abends zurück wurde dann auch sogleich der Grill angeschmissen, sodass dem Genuss von Steaks, Würstchen und Salaten eigentlich nichts mehr im Wege stehen sollte. Wäre da nicht Petrus, der wohl entschied, dass es nun wohl gut wäre mit dem guten Wetter. Und so fing es pünktlich in dem Moment an zu schütten, als die ersten Würstchen ihren Weg auf den Grill gefunden hatten. Da sich der Regen aber zu einem wortwörtlichen Wolkenbruch entwickelte, und das Grillen tatsächlich ins Wasser zu fallen drohte, wurde schnell der Grill angepackt und unter den o.g. Sonnenschirm verfrachtet. So konnte das wertvolle Grillgut doch noch von den Fluten von oben gerettet und die leeren Mägen adäquat gefüllt werden.

Mit weiteren Ergüssen von oben wurden wir dann aber im Laufe des Abends weitestgehend verschont und nach entsprechender Stärkung ließ man den Tag bei Bier und anderen wohl verdienten Getränken dementsprechend ausklingen. Es wurden noch einige Anekdoten von früher zum Besten gegeben, es wurde fleißig über die anstehende Saison, über mögliche Gegner, über Ziele in der neuen Spielzeit und über noch so viele andere Dinge herzhaft diskutiert und geredet. Ein rundum gelungener Abend! Trotz oder auch Dank Petrus. Das mag jeder für sich so entscheiden wie er mag.

In diesem Sinne: Nur die SGW!