{"id":20,"date":"2011-04-28T20:08:37","date_gmt":"2011-04-28T20:08:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sg-wiedau.de\/wordpress\/?page_id=20"},"modified":"2017-08-26T23:51:46","modified_gmt":"2017-08-26T22:51:46","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sg-wiedau.de\/?page_id=20","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_53\" style=\"width: 309px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-53\" class=\"size-full wp-image-53 \" src=\"http:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/Gerhard_Popplow_am_Tisch.jpg\" alt=\"\" width=\"299\" height=\"262\" \/><p id=\"caption-attachment-53\" class=\"wp-caption-text\">Gerhard Popplow beim Training im Gasthaus Engelke<\/p><\/div>\n<p>Irgendwann Mitte der 50er Jahre fanden sich in Brockel tischtennisbegeisterte Spieler, die diesen Sport aus\u00fcben wollten. Spiellokale, wie es heute \u00fcblich ist, waren nicht vorhanden. Man traf sich in einem kleinen Clubraum der Gastst\u00e4tte \u201cZu den vier Blutbuchen\u201d, ab 1960 \u201cAlter Dorfkrug\u201d in Brockel.<\/p>\n<p>Da das Interesse an diesem Sport immer mehr zunahm und damit der Andrang immer gr\u00f6sser wurde, beschlossen ein paar wagemutige M\u00e4nner, dem Tischtennissport auf die Spr\u00fcnge zu helfen. Der Initiator des ganzen war der verstorbene Gerhard Popplow, zusammen mit Jochen und Claus-Dieter Banehr bauten sie in der elterlichen Tischlerei die ersten\u00a0 bespielbaren Tische. Gerhard Popplow war es auch, der die Materialkosten vorab finanzierte. Nach einer geraumen Zeit, als die Abteilung auf eigenen F\u00fc\u00dfen stand und die ersten Beitr\u00e4ge eingenommen waren, bekam er sein Geld wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<div id=\"attachment_56\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-56\" class=\"size-full wp-image-56 \" src=\"http:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/Tischlerei.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/Tischlerei.jpg 400w, https:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/Tischlerei-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-56\" class=\"wp-caption-text\">Claus-Dieter Banehr heute in seiner Tischlerei, in der die ersten Tische gebaut wurden<\/p><\/div>\n<p>Als die Tische fertig waren, zog man um in den praktisch stillgelegten Saal der Gastst\u00e4tte Engelke auf die andere Stra\u00dfenseite. Zu diesen dreien gesellten sich dann im Laufe der Zeit Eckhard von Brockdorff, Horst Radtke, Herbert Rietzke, Peter Blumhagen, Norbert Schulz, G\u00fcnther Westermann, J\u00fcrgen Frick, J\u00fcrgen L\u00fcdemann und Uwe Tewes. Nach heutigen Ma\u00dfst\u00e4ben h\u00e4tte es dort kein einziges Punktspiel gegeben, so schlecht waren dort die Spielverh\u00e4ltnisse, aber die Jungs waren froh, \u00fcberhaupt spielen zu d\u00fcrfen. Es dauerte dann auch nicht mehr lange und es wurde eine Mannschaft f\u00fcr die Punktspiele im Kreisverband Rotenburg gemeldet. Diese tischtennisbegeisterten Jungs bestritten in der Spielserie 57\/58 ihre ersten Punktspiele f\u00fcr den TuS Brockel in der Kreisklasse Rotenburg. Schon ein Jahr sp\u00e4ter wurden die TT- Kreismeisterschaften in Brockel bei Engelke ausgetragen.<\/p>\n<p>Da der TuS Brockel zu diesem Zeitpunkt seine Sportaktivit\u00e4ten eingestellt hatte (bis 1960), mussten sich die M\u00e4nner um Gerhard Popplow etwas einfallen lassen, um weiter Punktspiele bestreiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1880\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1880\" class=\"size-full wp-image-1880 \" src=\"http:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/40jahre.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"314\" srcset=\"https:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/40jahre.jpg 400w, https:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/40jahre-300x235.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-1880\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Rotenburger Kreiszeitung vom 12. Januar 1994<\/p><\/div>\n<p>Im Februar 1958 wurde der TTV Brockel gegr\u00fcndet und fortan wurde unter diesem Namen Tischtennis gespielt. \u00dcbrigens sind Peter Blumhagen und G\u00fcnther Westermann die einzigen Spieler aus dieser Zeit, die bis zum heutigen Tag aktiv Punktspiele bestreiten.(Peter hat nie den Verein gewechselt und G\u00fcnther spielt heute beim TSV Ottersberg). Im September 1959 wurde erstmals eine Damen Kreisklasse ins Leben gerufen. Der TTV Brockel startete mit zwei Damen Team\u2019s in dieser Klasse. Ihre Gegnerinnen waren Spielerinnen aus Rotenburg, Riekenbostel und aus Schee\u00dfel. Bis 1963 hatte der TTV Brockel Bestand, da er aber kein eingetragener Verein war und die Sportler \u00fcber einen Verein versichert sein mussten (Sportunfall), entschloss man sich zum TuS Brockel zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>Auch jetzt wurde die Sparte Tischtennis weiterhin durch Gerhard Popplow geleitet, er war nicht nur im Verein sehr aktiv, sondern auch auf Kreis- und Bezirksebene als Jugendwart. Erst auf Grund beruflicher Ver\u00e4nderung \u00fcbergab er die Leitung der TT-Abteilung, 1965, an Claus-Dieter Banehr und Laurens van H\u00fclst.<\/p>\n<p>1968 gr\u00fcndeten die vier Vereine TuS Bothel, TuS Brockel, TuS Hemsb\u00fcnde und TuS Hemslingen, die allesamt am kleinen Fl\u00fcsschen Wiedau liegen, die Spielgemeinschaft (SG) Wiedau. Der urspr\u00fcngliche Gedanke zur Gr\u00fcndung der SG Wiedau war, einen Volkslauf, was damals gro\u00df in Mode war, ins Leben zu rufen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4025 size-medium\" src=\"http:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/logo_wiedau-300x222.png\" alt=\"logo_wiedau\" width=\"300\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/logo_wiedau-300x222.png 300w, https:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/logo_wiedau.png 896w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>1971 schlossen sich die Tischtennisspieler dieser SG an. Da die Stammvereine mit ihrer zu d\u00fcnnen Spielerdecke keinen dauerhaften Spielbetrieb gew\u00e4hrleisten konnten, bot sich hier die Gelegenheit, diesen Sport auf eine bessere Basis zu stellen. Ab sofort durften die TT &#8211; Spieler, das erste Mal seit ihrer Gr\u00fcndung, in einer richtigen Sporthalle spielen, die Schulsporthalle der Wiedau Schule in Bothel war ihr neues Zuhause. Trotz einiger Bedenken fand dieser Zusammenschluss bereits in den ersten Jahren im \u00f6ffentlichen Sportbereich und in der Presse Anerkennung und wurde schnell auch \u00fcber die Kreisgrenzen hinaus bekannt. Das Aush\u00e4ngeschild der SG Wiedau war damals das Damenteam. In der Spielzeit 79 \/ 80 spielten die Damen: Margrit Lang, Jutta Dittmers, Heidi Janssen und Ute Dieterich in der II. Damen &#8211; Verbandsliga. Das war die damals dritth\u00f6chste\u00a0 Deutsche Spielklasse f\u00fcr Damen Mannschaften.<\/p>\n<p>Als besonders hervorzuheben bleibt, dass Spielern, die aus der Jugend der SG Wiedau gekommen sind, den Sprung in h\u00f6here Spielklassen gelungen ist.\u00a0Da w\u00e4ren im einzelnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Peter Igel, 2. Bundesliga ESV Jahn-Kassel<\/li>\n<li>Klaus Igel, Regionalliga TuS Harsefeld<\/li>\n<li>Matthias Lang, Regionalliga TSV Holtum-Geest, SVE Fallingbostel<\/li>\n<li>Falko Turner, Regionalliga und 2. Bundesliga TuS Celle<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3490 size-full\" src=\"http:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/peterigel.jpg\" alt=\"peterigel\" width=\"500\" height=\"344\" srcset=\"https:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/peterigel.jpg 500w, https:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/peterigel-300x206.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre schlossen sich zwar noch andere Sparten der SG an, doch nur die Tischtennisspieler sind bis zum heutigen Tag \u00fcbrig geblieben. Nachdem sich auch der TuS Hemslingen nach einer geraumen Zeit ausgeklinkt hatte, blieben nur noch Bothel, Brockel und Hemsb\u00fcnde \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Zu der erw\u00e4hnten Halle in Bothel kamen noch die\u00a0 Mehrzweckhallen in Brockel und Hemsb\u00fcnde hinzu. Mit der Zeit driftete die Gemeinschaft jedoch immer weiter auseinander, durch den Spielbetrieb in drei Hallen war der Zusammenhalt nicht mehr richtig vorhanden und die SG drohte zu zerbrechen.<\/p>\n<p>Im August 1996 wurde die neue gro\u00dfe Schulsporthalle in Bothel eingeweiht und die SG Wiedau konnte an zwei Tagen in der Woche ihren Spielbetrieb aufnehmen. Die meisten Spielerinnen und Spieler in der SG Wiedau haben den TuS Bothel als Stammverein.<\/p>\n<p>Die Saison 1997\/98 wird als die erfolgreichste in die TT-Geschichte der SG Wiedau eingehen. Alle f\u00fcnf Herren-Teams wurden Meister in ihren jeweiligen Spielklassen, die Damen wurden Vizemeister und Kreispokalsieger. Margrit Lang wurde zweite bei den Bezirksmeisterschaften und nahm an den 2. Europameisterschaften der Senioren in Prag teil.<\/p>\n<p>Der absolute H\u00f6hepunkt in der Geschichte der SG Wiedau, war der Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Landesliga. In der Aufstellung: Matthias Lang, Klaus Igel, Burkhard Miesner, Christian Decker, Falko Turner, Michael Nieger und Stefan Schwiebert wurde man im Jahr 2000 Meister der Bezirksoberliga L\u00fcneburg-Nord und stieg somit auf in die Landesliga. Im gleichen Jahr wurden sie auf einer Sportgala vom Landkreis\u00a0 Rotenburg (W\u00fcmme) f\u00fcr diese gro\u00dfartige Leistung mit einer Medaille geehrt.<\/p>\n<div id=\"attachment_293\" style=\"width: 545px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-293\" class=\"size-full wp-image-293 \" src=\"http:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/Landesliga99.jpg\" alt=\"\" width=\"535\" height=\"379\" srcset=\"https:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/Landesliga99.jpg 535w, https:\/\/www.sg-wiedau.de\/wp-content\/uploads\/Landesliga99-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 535px) 100vw, 535px\" \/><p id=\"caption-attachment-293\" class=\"wp-caption-text\">Von links: Christian Decker, Matthias Lang, Burkhard Miesner, Stefan Schwiebert, Falko Turner, Michael Nieger, Klaus Igel<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerhard Popplow beim Training im Gasthaus Engelke Irgendwann Mitte der 50er Jahre fanden sich in Brockel tischtennisbegeisterte Spieler, die diesen Sport aus\u00fcben wollten. Spiellokale, wie es heute \u00fcblich ist, waren nicht vorhanden. Man traf sich in einem kleinen Clubraum der Gastst\u00e4tte \u201cZu den vier Blutbuchen\u201d, ab 1960 \u201cAlter Dorfkrug\u201d in Brockel. Da das Interesse an diesem Sport immer mehr zunahm und damit der Andrang immer gr\u00f6sser wurde, beschlossen ein paar wagemutige M\u00e4nner, dem Tischtennissport auf die Spr\u00fcnge zu helfen. Der Initiator des ganzen war der verstorbene Gerhard Popplow, zusammen mit Jochen und Claus-Dieter Banehr bauten sie in der elterlichen Tischlerei die ersten\u00a0 bespielbaren Tische. Gerhard Popplow war es auch, der die Materialkosten vorab finanzierte. Nach einer geraumen Zeit, als die Abteilung auf eigenen F\u00fc\u00dfen stand und die ersten Beitr\u00e4ge eingenommen waren, bekam er sein Geld wieder zur\u00fcck. Claus-Dieter Banehr heute in seiner Tischlerei, in der die ersten Tische gebaut wurden Als die Tische fertig waren, zog man um in den praktisch stillgelegten Saal der Gastst\u00e4tte Engelke auf die andere Stra\u00dfenseite. Zu diesen dreien gesellten sich dann im Laufe der Zeit Eckhard von Brockdorff, Horst Radtke, Herbert Rietzke, Peter Blumhagen, Norbert Schulz, G\u00fcnther Westermann, J\u00fcrgen Frick, J\u00fcrgen L\u00fcdemann und Uwe Tewes. 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