Ernüchterndes Spitzenspiel

Mit großer Hoffnung und großen Erwartungen stand gestern für unsere erste Herren das erste Heimspiel der Rückserie auf dem Programm. Mit Bremervördes Reserve kam von den Minuspunkten aus gesehen der direkte Verfolger an die Wiedau. Dementsprechend waren die Vorzeichen geklärt, würde man gewinnen könnte man sich absetzen, beim Unentschieden hätte man die Meisterschaft noch in der eigenen Hand.

Fragezeichen nach den Doppeln

Nach der Niederlage eine Woche zuvor setzte es eine weitere bittere Niederlage für Christoph und Marco. Der erste gewonnene Satz brachte nicht die nötige Sicherheit, wodurch Michael Marbach und Heinz Brandt das Auftaktdoppel in vier Sätzen gewinnen konnten. Den gleichen Spielverlauf nahm das zweite Doppel. Eine Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche reichte nicht um Curt Mayer und Dominique Marquardt zu schlagen. Ein paar zu leichte Fehler von Julian und Farhad führten zur 11:7, 9:11, 8:11 und 8:11 Niederlage. Wenigstens war auf unser Dreierdoppel verlass. In drei überzeugenden Sätzen schlugen Michael und Philipp Frank Michaelis und Nick Suchant.

Wenige Chancen nicht genutz

Wie schon im Hinspiel war uns bewusst, dass wir die engen Spiele gewinnen müssten um den starken Bremervördern Paroli bieten zu können. Doch dies gelang auch in den Einzeln leider nicht. Christoph fand erst nach zwei Sätzen gegen Curt Mayer zu seinem Spiel. Doch wie sich herausstellte war dies zu spät. Den fünften Satz verlor Christoph mit 5:11. Hoffnung machte nochmal Julian, der Michael Marbach verdient, wenn auch erst nach 5 Sätzen, schlagen konnte. Doch es blieb dabei, am gestrigen Abend zeigten leider die Gäste die besseren Nerven. Im nächste Fünfsatzmatch konnte Farhad einen 9:5 Vorsprung im letzten Satz nicht nach Hause bringen und verlor mit 9:11 gegen Frank Michaelis. Der in der Rückrunde noch ungeschlagene Dominique Marquardt war für Michael ein zu große Hürde. Auch dieses Spiel ging an die Gäste. Nun ruhte die Hoffnung auf dem unteren Paarkreuz. Denn bei einem 2:5 Rückstand konnte man sich kaum noch eine Niederlage leisten. Dabei hätten die beiden 3:0 Spiele nochmal Mut machen können, wenn da nicht ein stark aufspielender Heinz Brandt gewesen wäre. Er konnte nämlich Philipp mit einer starken Leistung 7:11, 9:11 und 9:11 schlagen. In ähnlich engen Sätze verlief das andere Einzel im unteren Paarkreuz. Doch hier behielt Marco die Oberhand in einem ansehnlichen Spiel gegen Nick Suchant.

Getrübte Simmung in der zweiten Einzelrunde

Durch den 3:6 Rückstand war der Glaube an den erhofften Sieg gedämpft. Und es sollte auch keine Spannung mehr aufkommen. Christoph verlor glatt in drei Sätzen gegen Michael Marbach. Julian konnte noch den Vierten Punkt für die Wiedauer einfahren, er besiegte Curt Mayer wie im Hinspiel mit 3:1. Bei diesen vier Punkten sollte es jedoch bleiben. Farhad und Michael hatten in den letzten Einzeln des Tages nur wenige Chancen und verloren gegen das starke mittlere Paarkreuz von Bremervörde jeweils mit 1:3.

Vielleicht waren die Erwartungen und der somit selbstauferlegte Druck vor dem Topspiel zu groß, wodurch beim 4:9 nicht die beste Leistung abgerufen werden konnte. Doch nichts desto trotz liegt es in der eigenen Hand eine tolle Saison erfolgreich zu Ende zu spielen, zumal die letzten Hoffnungen auf die Meisterschaft nicht verloren sind, da Bremervörde nächste Woche auf Sittensens Reserve trifft, wo sie in der Vorrunde nur Remis spielten. Nach diesem emotionalen Höhepunkt der Rückserie kann man befreit die nächsten Aufgaben angehen.

In diesem Sinne

Nur die SGW