9:1, 9:6 und 9:4 am Superfreitag

Gleich drei Partien fanden gestern in unserer Botheler Heimspielstätte statt. Unsere 1. Herren trat gegen die Reserve aus Rotenburg an, unsere 2. Mannschaft spielte gegen Sittensen und unsere 3. Herren durfte gegen Mulmshorn an die Tische. Am Ende wurde es ein perfekter Abend aus Wiedauer Sicht und das nicht nur aus sportlicher Sicht!

Unsere Gäste und wir auf dem Gruppenbild vor Spielbeginn

Unser Bezirksklasseteam hatte im letzten Hinrundenspiel das Ziel der Herbstmeisterschaft fest im Visier. Dabei musste lediglich ein Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus Rotenburg her und man würde vor Bremervörde aufgrund des besseren Spielverhältnisses an der Tabellenspitze überwintern. Die Mission Herbstmeisterschaft wurde auch von Beginn an seriös angegangen. In drei glanzlosen aber verdienten Doppelsiegen zu Beginn lag der Grundstein für das letztendlich verdiente 9:1 Endergebnis. In den Einzeln wurde ebenfalls kaum etwas aus unserer Sicht zugelassen. Unnötig spannend machte es lediglich Christoph Nieger, der Rotenburgs Michael Herbig erst im Entscheidungssatz niederringen konnte. Aber auch dieses Spiel ging am Ende verdient an uns. In den weiteren Einzeln gab es dann nur wenig Überraschendes. Rotenburgs Nachwuchstalent Kristian Hahn zeigte gegen Farhad Bahrami eine starke Leistung und konnte in vier Sätzen verdient siegen. Somit holte er den Ehrenpunkt für Rotenburg. Das 9:1 besiegelte dann unser Kapitän Christoph gegen Rotenburgs Hahn in vier Sätzen. Diese Partie war auch gleichzeitig der spielerische Höhepunkt in einer ansonsten eher glanzlosen aber dennoch versierten Leistung, mit der man am Ende der Hinrunde auch verdient auf Tabellenplatz 1 steht. Chapeau!

Christoph und Marco in ihrem Doppel gegen Rotenburgs Kurt Dapper und Jonas Walter

Unsere Reserve hatte da gestern in der 1. Kreisklasse schon ein ganz anderes Kaliber von Gegner vor der Brust. Es gastierte der noch ungeschlagene Tabellenführer aus Sittensen bei uns an der Wiedau. Sittensen reiste allerdings mit Ersatz und ohne ihre Nummer 1 an, sodass unsere Chancen auf etwas Zählbares durchaus nicht gering waren. Auf unserer Seite fehlte wie zuletzt Rolf Röhrl, der noch nicht wieder fit ist. Durch Joachim Luchterhand wurde diese Lücke aber bestens gefüllt. In einer hochspannenden Partie und einigen echt knappen Einzelspielen konnte unser Team um Kapitän Benjamin Rösler dann doch tatsächlich mit 9:6 siegen und fügte Sittensen damit die erste Niederlage zu! Dabei fällt es schwer, einen einzelnen Wiedauer mit seiner Leistung hervorzuheben, da der Schlüssel zum Sieg eine geschlossene Mannschaftsleistung war. Durch diesen doch recht unerwarteten Erfolg kletterten unsere Jungs auf Tabellenplatz 2, auf dem es sich vortrefflich überwintern lässt! Ganz ganz stark!

Kevin und Benjamin in ihrem Doppel gegen ihre Gegner aus Sittensen

Bei unserer dritten Herren sieht es auch nicht so schlecht aus, obwohl man in den zurückliegenden Partien auch mal einiges liegen gelassen hatte. Gegen Mulmshorn jedoch wollte man, im Tabellenmittelfeld der 3. Kreisklasse stehend, einen versöhnlichen Hinrundenabschluss eintüten. Das 1:2 aus den Anfangsdoppeln war dann zunächst allerdings ein kleiner Dämpfer. Jedoch erwischte unsere oberes Paarkreuz mit Ralf Altebockwinkel und Hans-Jürgen Lange am gestrigen Abend einen Sahnetag und entschied alle vier Einzel für uns. Am Ende siegte man dann doch noch deutlich mit 9:4 und kann nun noch mit einem positiven Spielverhältnis von 10:8 und einem guten 4. Tabellenplatz in die verdiente Winterpause gehen.

Unsere 3. Herren in ihren Doppelspielen gegen Mulmshorn

Nach dem Spiel trafen wir uns dann im weihnachtlich geschmückten Sportlerheim gegenüber unserer Sporthalle zu einem leckeren Essen. Unsere Gegner luden wir natürlich auch dazu ein und es entwickelte sich ein lockerer und sehr gelungener Abschluss der Hinrunde. Am Ende gar so locker, dass die letzten feierwütigen Wiedauer erst in den frühen Morgenstunden den Heimweg antraten. So ein perfekter Hinrundenabschluss aus sportlicher Sicht musste eben auch gebührend gefeiert werden. Und das wurde er auch! Ein denkwürdiger Abend war dies in jedem Fall!

Nur die SGW!